Psychologische Heilpraxis
Manuela Franke, Dresden

"Wer den Menschen kennen lernen will, muss ihn als Ganzes betrachten.“ (Paracelsus)

Wie jemanden zum Psychologe schicken?

Auch während der Coronapandemie bin ich wie gewohnt persönlich für Sie da. Gesprächs- oder Hypnosesitzungen können  auch bequem als Video-Sprechstunde genutzt werden.

Wie empfehle ich jemanden den Gang zum Psychologe?

wie zum Psychologe

Du beobachtest, dass ein guter Freund, jemand aus der Familie, oder jemand aus deinem Umfeld sich seltsam verhält, seltsame Dinge sagt, oder tut.
Der Gedanke liegt nahe, dass mit demjenigen „etwas nicht stimmt“. Du machst dir ernsthaft Sorgen und bist der Meinung: Er/sie braucht Hilfe. Am Besten einen Psychologe!

Aus mehreren Gründen ist es jedoch wichtig, die folgenden 3 Schritte zu beachten und zu befolgen!

Weitere Hilfsmöglichkeiten und Angebote werde ich am Textende als PDF einfügen.

Manchmal klagt derjenige über seine Probleme, Ängste, oder körperliche (psychosomatische) Symptome und Du weißt, dass du allein ihm/ihr nicht helfen kannst. 

Bestimmte Umstände können jeden unterschiedlich belasten und oft reicht es tatsächlich nicht, einfach zu zuhören und Mitgefühl auszudrücken. Dann ist neutrale professionelle Hilfe beim Umgang mit diesen Emotionen gefragt.

Aber wie schicke ich jemanden zum Psychologe, ohne ihm zu nahe zu treten? In solchen Momenten hast Du sicher auch Angst, abgelehnt zu werden, wenn Du ihm vermittelst, dass es besser wäre zum Psychologe zu gehen. Auf der anderen Seite kannst du es nicht länger ertragen, zu zusehen, wie er/sie leidet, oder sich kaputt macht.

Oft machen wir auch den Fehler, statt Mitgefühl denjenigen Mitleid entgegen zu bringen. Das heißt: Ich leide mit Dir. Frei nach dem Spruch: Geteiltes Leid ist halbes Leid. 

Aber mal ehrlich; Wie lange hältst Du das dann zum Schluss noch aus, wenn es nicht einmal Dein Problem ist?

Das Einzige, was Du tatsächlich tun kannst, ist ihm/ihr zu helfen, sich neutrale Hilfe zu suchen! Ansonsten schütze Dich selbst und hole Dir selbst Hilfe, wenn Dein Schmerz zu groß ist.

Anlaufstellen und Beratungsstellen findest du im nächsten Abschnitt.

Angstzustände

Welche unterschiedlichen Arten von Hilfe und Psychologen gibt es?

Für die Meisten Laien sind alle Helfer psychischer Leiden Psychologen.  Es gibt jedoch einige wesentliche Unterschiede:

  • Psychologe; 4 jähriges Studium der Psychologie als Voraussetzung für ein Studium um als Psychotherapeut arbeiten zu können. Einige Psychologen gehen jedoch nicht diesen Weg weiter. Sie arbeiten dann in sozialen Bereichen, oder in der freien Wirtschaft, oft im Personalwesen.
  • Psychotherapeut; Unterschied zum Psychologen – er behandelt durch Gespräche psychische Leiden in Praxen und Kliniken, Honorar wird von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, teils Privatleistungen
  • Heilpraktiker für Psychotherapie; erhält die Heilerlaubnis vom zuständigen Gesundheitsamt, behandelt durch Gespräche psychische Leiden in reinen Privatpraxen, klassische und alternative Verfahren möglich

Weder Psychologe, Psychotherapeut, noch Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen Medikamente verschreiben oder verabreichen!

  • Psychiater; Medizinstudium, ist für die Medikation zuständig, führt keine Therapiegespräche.

 

Wo und in welcher Reihenfolge erhalte ich nun welche Hilfe?

  1. Erster Anlaufpunkt bei Krankheitssymptomen ist immer der Hausarzt. Der stellt die nötige Überweisung aus.
  2. Sozialstationen, psychologische Beratungsstellen, Diakonie, AWO, städtische Beratungsstellen; reine Beratung, Hier bekommst du keine zwar keine Therapie, aber das ist die erste Anlaufstelle bei psychischer Belastung und du erhältst evtl. Hilfe beim Finden von Therapieplätzen.
  3. Für Kinder und Jugendliche > Chat 24 Stunden rundum die Uhr www.krisenchat.de ,
  4. Telefonseelsorge und Nottelefon.
  5. Weitere Anlaufstellen und Beratungsdienste bezüglich Sucht, Gewalt, Kinder und Jugendhilfe, Schwangere in Not, Psychotherapeutensuche u.s.w >>>PDF Liste HIER

Wie sag ich es jemanden, das er Hilfe braucht und zum Psychologe gehört?

Wie kann ich jemanden den Weg zum Psychologen empfehlen ohne das derjenige diesen gut gemeinten Vorschlag zu den vielen anderen Ratschlägen ablegt und ignoriert, oder schlimmsten Falls sich noch  darüber empört: „Ich bin doch nicht verrückt?“

Schicken Sie ihm nicht zum Psychologen, sondern machen Sie aus dem Vorschlag ein Angebot!

  1. Zuerst geht es um seine Gefühle! Wenn er klagt wie schlecht es ihm geht, wie ungerecht die Welt ist, wenn er in Selbstzweifel versinkt…
    Fragen Sie: Wie lange willst Du das noch aushalten? Wie lange kannst du das noch aushalten?
    > Wenn jetzt ein abweisendes „ach geht schon irgendwie…“ kommt, wissen Sie, dass all das Klagen vermutlich nicht so schlimm ist und sie sich umsonst Sorgen machen. Wahrscheinlich genügt hier ein offenes Ohr und Mitleid, damit es denjenigen besser geht. Überlegen Sie aber gut ob das für Sie eine dauerhafte Lösung ist!
  2. Nun nimm Deine eigenen Gefühle wahr und spreche sie aus. Höre tief in dich rein. Was macht es mit Dir, wenn du ihn siehst und seine Worte hörst?
    Zum Beispiel kannst du sagen:  Ich mache mir Sorgen um dich…. wenn ich ansehen muss wie du…., dann macht mich das auch traurig, ….wütend, ….leide ich genau so wie du…
    >Geben Sie denjenigen einen Grund sich Hilfe zu suchen, weil er sonst Verantwortlich ist, wenn es ihnen sonst auch schlecht geht. 
    …und ich wünsche mir dein Lachen /deine Lockerheit… zurück. Es tut mir weh, dich leiden zu sehen… Ich möchte nicht länger mit ansehen müssen…
    >Sich selbst zu öffnen zeigt denjenigen auch den Weg.
  3. Jetzt können Sie nur Lösungswege anbieten! Suchen Sie erste Telefonnummern, oder Internetseiten raus. Nutzen Sie angebotene kostenfreie Gespräche zum Kennenlernen.
    Verwenden Sie folgende Worte: “ Ich kenne jemanden, der dir helfen kann dein Problem zu lösen BEVOR es dir noch schlechter geht/ du krank wirst…/kaputt gehst/alles verlierst…
    > So vermitteln Sie, dass er noch nicht verrückt ist, dass es kein Problem ist sich Hilfe zu suchen und zum Psychologen zu gehen, aber es kann zum Problem werden, wenn er sich keine Hilfe holt.

 

Jetzt heißt es Geduld zu haben. Manchmal braucht es sehr viel Zeit bis der Leidensdruck tatsächlich groß genug ist um das Angebot zum Psychologen an zu nehmen.

Haben Sie Geduld, aber achten Sie immer auf sich selbst! – Manchmal genügt es denjenigen genügend Mitleid aufzusaugen, und es geht ihm wieder besser. Nun steht die Frage: Wie lange wollen Sie sich noch aussaugen lassen? Wie lange können Sie das noch aushalten?

 

Manuela Franke in Ihrer Praxis
Manuela Franke
Heilpraktikerin für Psychotherapie

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